Für meine Schwester
Als ich erwachte schaute ich in die Augen meiner über alles geliebten Schwester. Ich konnte es kaum glauben, doch sie war es wirklich. Sie sah mich an und ihre Augen schienen bis auf meine Seele zu schauen. Ein vertrautes Gefühl war das. Wir nahmen uns in die Arme und ich spürte ihre Wärme. Wie gut das tat und wie sehr ich das vermisst hatte. Es war schon lange her, das mich jemand mit soviel Wärme in die Arme nimmt. Diese Begegnung bedurfte keinerlei Worte, wir verstanden uns auch so. Wir hielten einfach einander fest. Meine Gedanken überschlugen sich, bei dem Gefühl sie bei mir zu haben und wieder zu spüren. So vieles wollte ich ihr sagen, doch fehlten mir die Worte, das auszudrücken, was in mir vorging.
Plötzlich war ich wieder allein. "Wo bist du? Warum kannst du nicht bleiben?" hallte es noch in meinem Kopf. Ich wurde traurig, unendlich traurig. War es doch wieder nur ein Traum?
"Ich weiß nicht einmal, ob du es überhaupt liest. Aber dennoch schreibe ich es dir. Bitte rege dich nicht auf, deine Kräfte brauchst du jetzt für dich selber. Ich möchte nichts von dir, ich möchte nur, das du weißt, wie sehr du mir fehlst. Als Mensch, als Schwester, als Freundin, als Unterstützer und Berater, als ewiger Zuhörer... Manche Dinge brauchen etwas länger, bis sie da ankommen, wo sie auch verstanden werden. Und manchmal ist es dann leider zu spät. So wie jetzt!
Mein Kreis hier hat sich kaum verändert, im Gegenteil, die Last ist so groß geworden, das ich nicht mal mehr aufrecht stehen kann. Es gibt Tage da geht es und an anderen geht es so überhaupt nicht. Aber ich schaffe das - irgendwie. Es geht dennoch immer weiter vorwärts. Gedanken an dich helfen mir manchmal dabei. So wie heute... Alles ging mal wieder daneben, ich fühle mich hilflos, kraftlos und als totaler Versager auf allen Ebenen. Ich weiß nicht mehr weiter, habe meine Grenzen schon lange überschritten und bin wieder an dem Punkt angekommen, einfach aufzugeben. Was mir mein bisschen Restverstand jedoch verbietet. Selbst das Wetter heute passt zu meiner Stimmung. Es ist grau in grau, wird nicht richtig hell und der Himmel weint, genau wie ich.
Vielleicht wird es doch noch mal eine gemeinsame Zeit geben. Ich wünsche es mir aus tiefstem Herzen!
Deine kleine Schwester Najou
Plötzlich war ich wieder allein. "Wo bist du? Warum kannst du nicht bleiben?" hallte es noch in meinem Kopf. Ich wurde traurig, unendlich traurig. War es doch wieder nur ein Traum?
"Ich weiß nicht einmal, ob du es überhaupt liest. Aber dennoch schreibe ich es dir. Bitte rege dich nicht auf, deine Kräfte brauchst du jetzt für dich selber. Ich möchte nichts von dir, ich möchte nur, das du weißt, wie sehr du mir fehlst. Als Mensch, als Schwester, als Freundin, als Unterstützer und Berater, als ewiger Zuhörer... Manche Dinge brauchen etwas länger, bis sie da ankommen, wo sie auch verstanden werden. Und manchmal ist es dann leider zu spät. So wie jetzt!
Mein Kreis hier hat sich kaum verändert, im Gegenteil, die Last ist so groß geworden, das ich nicht mal mehr aufrecht stehen kann. Es gibt Tage da geht es und an anderen geht es so überhaupt nicht. Aber ich schaffe das - irgendwie. Es geht dennoch immer weiter vorwärts. Gedanken an dich helfen mir manchmal dabei. So wie heute... Alles ging mal wieder daneben, ich fühle mich hilflos, kraftlos und als totaler Versager auf allen Ebenen. Ich weiß nicht mehr weiter, habe meine Grenzen schon lange überschritten und bin wieder an dem Punkt angekommen, einfach aufzugeben. Was mir mein bisschen Restverstand jedoch verbietet. Selbst das Wetter heute passt zu meiner Stimmung. Es ist grau in grau, wird nicht richtig hell und der Himmel weint, genau wie ich.
Vielleicht wird es doch noch mal eine gemeinsame Zeit geben. Ich wünsche es mir aus tiefstem Herzen!
Deine kleine Schwester Najou
Najou - 10. Nov, 09:56
