Dienstag, 17. April 2007

Ein Freund

Ein Freund ist jemand,
der dein Lächeln sieht
und erkennt das deine Seele weint...

Kalt

Mir ist so kalt
Ich habe keinen Halt
Die Sonne scheint
Doch ihre Wärme erreicht nicht mein Herz
Dieses ist zu vor lauter Schmerz
Warum nur kann mich niemand verstehen?
Meine Worte sind immer falsch
Ich weiß es und kann es sehen
Ich habe eine liebe Stütze, die mir sagt:
Bau dir eine Brücke!
Gerne erinnere ich mich an unsere schönen Stunden
du nahmst mich in deine Arme
und gabst mir deine Wärme
Dennoch fühlte ich mich nicht verstanden
Es sind meine Worte
die ich nicht richtig formulieren konnte
zu sagen, was mein Inneres schon weiß
fällt mir immer noch schwer
ich gebe diese Dinge nicht preis
Mich zu verständigen muss ich lernen
Aus Bildern Worte zu formen
Das ist für mich ein schwerer Weg
Aber ich möchte es versuchen
Damit ich endlich wieder kann Leben

WUT

Ich wache auf
Schon mit einer riesen Wut im Bauch
Die Kinder streiten und haben Hunger
Der Hund muss Gassi gehen
Und ich würd am Liebsten wieder ins Bett gehen
Aufräumen, einkaufen, Essen machen
Und ich habe nichts zu Lachen
So quäle ich mich durch den Tag
Ohne das mich jemand mag
Ich bin zu allen unausstehlich
Denn keiner versteht mich
So kann es einfach nicht mehr weitergehen
am Liebsten würde ich gehen!

Unruhe

Ich stehe da mit einer Unruhe in mir
mein Körper zittert
aber ich kann nichts dafür
Ein ungutes Gefühl macht sich in mir breit
ich kann es nicht deuten
es ist noch zu weit.

Tränen laufen und ich weiß nicht warum?
meine Beine sind weich
und mein Gesicht ist bleich
ich lege mich hin und versuche zu spüren
doch kann ich es einfach nicht berühren

Deine Stimme konnte mich beruhigen
langsam trat eine Besserung ein
dafür danke ich dir von Herzen
da ich weiß, ich bin niemals allein.

Das Chaos

Ich lief und lief - allein
immer weiter in meinen Wald hinein
Auf der Suche nach Trost und Geborgenheit
Scheute ich nicht den Weg und dieser war weit
Es herrschte eine Ruhe der besonderen Art
wie ich es manchmal in meinen Träumen hab
Ich konnte es fühlen und sehen
Meinem Zauberwald wurde weh getan
spürte den Schmerz selbst beim Gehen
Riesige Bäume standen hier wohlbehütet
nun hat der Sturm sie umgewütet

Ein Chaos zeigte sich mir
Selbst den Pfad kann ich nicht mehr erkennen
und fing mit Tränen an zu rennen
Was mache ich hier?
Das Chaos ist auch in mir
Wo ist mein Weg geblieben?
Ich kann ihn nicht mehr sehen
und bleibe stehen.
Ich schließe meinen Augen und bin allein
allein mit Kummer und Sorgen
mit Gedanken schon an Morgen
Was wird da sein? Wie soll es weitergehen?
Ich kann einfach keinen Ausweg mehr sehen


Oder so...

Ich lief und lief - allein
immer weiter in meinen Wald hinein
Auf der Suche nach Trost und Geborgenheit
Scheute ich nicht den Weg und dieser war weit
Es herrschte eine Ruhe der besonderen Art
wie ich es manchmal in meinen Träumen hab
Ich konnte es fühlen und sehen
Meinem Zauberwald wurde weh getan
spürte den Schmerz selbst beim Gehen
Riesige Bäume standen hier wohlbehütet
nun hat der Sturm sie umgewütet

Ein Chaos zeigte sich mir
Selbst den Pfad kann ich nicht mehr erkennen
und fing mit Tränen an zu rennen
Was mache ich hier?
Das Chaos ist auch in mir
Wo ist mein Weg geblieben?
Ich kann ihn nicht mehr sehen
Eine Stimme sagte mir: Bleibe stehen
denn der Weg hier raus ist holprig und steinig!
Ich halte an und höre auf mein Herz
- - - - - - - - - - - - - -
da bin ich mir auf einmal einig
Ich beginne vorwärts zu gehen - Schritt für Schritt
nach einiger Mühe machen meine Füsse auch mit
Bei jeder Hürde bleibe ich stehen
horche in mich hinein, um dann weiter zu gehen

Im Wald?

Ich lief und lief - allein
immer weiter in meinen Wald hinein
Auf der Suche nach Trost und Geborgenheit
Scheute ich nicht den Weg und dieser war weit
Es herrschte eine Ruhe der besonderen Art
wie ich es manchmal in meinen Träumen hab
Ich konnte es fühlen und sehen
Meinem Zauberwald wurde weh getan
spürte den Schmerz selbst beim Gehen
Riesige Bäume standen hier wohlbehütet
nun hat der Sturm sie umgewütet

Ein Chaos zeigte sich mir
Selbst den Pfad kann ich nicht mehr erkennen
und fing mit Tränen an zu rennen
Was mache ich hier?
Das Chaos ist auch in mir
Wo ist mein Weg geblieben?
Ich kann ihn nicht mehr sehen
und bleibe stehen.
Ich schließe meinen Augen und bin allein
allein mit Kummer und Sorgen
mit Gedanken schon an Morgen
Was wird da sein? Wie soll es weitergehen?
Ich kann einfach keinen Ausweg mehr sehen

Schmerz

Ich spüre diesen unerträglichen Schmerz
in meinem eh schon so verletzten Herz
Warum tust du mir das an?
Du sagst, du liebst mich...
Doch Liebe fühlt sich für mich ganz anders an
Für dich ist die Welt so in Ordnung
aber ich leide ohne Schonung
Du fragst mich nach meiner Meinung
willst sie aber eigentlich gar nicht hören
Du sagst, ich hätte keine Ahnung
und würde dich nur stören
Alles in mir brennt und sticht
Hoffnug auf Besserung ist nicht in Sicht
Ein Gefühl der Ohnmacht macht sich in mir breit
du bist hier, doch ich bin schon ganz weit
Freunde die mir helfen möchten, stehen Ratlos da
Ich kann diese Hilfe nicht annehmen
aber sie sind dennoch für mich da
Du verschließt deine Augen und Ohren
willst nur bestimmte Dinge hören und sehen
Wenn du so weitermachst
wirst du bald alleine dastehen
Blinde Wut und rasender Zorn in mir
dennoch mit einem Hauch von Mitleid zu dir
Kann ich nicht mehr lange unterdrücken
sie wollen raus und dich am Liebsten ersticken
Doch noch siegt die Vernunft und der Verstand
Ich stehe allerdings schon mit dem Rücken zur Wand
kann dir nicht mehr ausweichen
mir bleibt keine Wahl
ich muss dich erreichen
sei es noch so eine Qual
Du willst eine glückliche Familie haben
dann höre auf sie weiter zu begraben
Du zerstörst uns, ohne es zu merken
Wach endlich auf und öffne dein Herz
sonst werden wir dir den Rücken zukehren
und du stehst alleine da mit deinem Schmerz

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Komm setz Dich zu mir
an hellen sowie an dunklen Tagen,
leise und auch laute Töne kannst Du mir sagen,
Dinge die Dich belasten und wonach Du willst fragen.
Gerne trage ich mit Dir Deine Last
wenn Du findest weder Ruhe noch Rast.
Ein Freund will ich Dir sein
ich lasse Dich nicht allein
so wie manch Einer der Dir hat Dein Herz und Deine Seele gebrochen
am Boden bist Du genug gekrochen.
Steh wieder auf zeig Deine Stärke
dass es ein Jeder sich merke,
Du bist Du und Du stehst hier
denn Du gehörst allein nur Dir
und keiner hat das Recht Dir dieses zu nehmen,
fange wieder an zu leben!"
-----BITTE------

Copyright by Sira März 2007

Schwestern

Meine große Schwester schickte mir dieses Bild mit folgenden Worten:

Schwestern für immer und ewig vereint,
gemeinsam gelitten, gelacht und geweint
gemeinsam ihre Toten begraben
Kinder geboren und Trost gespendet an vielen Tagen.
Am wärmenden Feuer gemeinsam gesessen
getrunken, getanzt und manchmal versucht zu vergessen
Frohe Stunden gemeinsam erlebt,
dunkle Stunden in denen die Erde hat gebebt.
Sich verloren in dunklen Tagen
von wilden Horden davon getragen.
Jede in eine andere Richtung
für immer aus und vorbei......!?
Längst vergangene Zeiten, vergangenes Leben...
Doch....wieder gemeinsames neues Erleben
denn wieder vereint in diesem Leben.

(Copyright by Sira Februar 2007)

Kopie-von-schwestern2

Das sind meine Worte dazu...

Ich saß am Feuer, Nacht für Nacht
Spürte eine Sehnsucht und hielt Wacht
Da waren diese Hände im Feuerschein
Doch konnte ich sie nicht erreichen und blieb allein
Etwas fehlte in meinem Leben
Niemand konnte mir dieses geben
Es in Worte zu fassen war sehr schwer
Irgendetwas in mir war einfach leer
Doch dann kam der Tag, da waren wir wieder vereint
Wir haben gelitten, gelacht und geweint
Da sind viele gemeinsame Erinnerungen
Aus längst vergangenen Leben
Doch nun gehen wir gemeinsam den Weg
Und möchten neue Dinge erleben
Wir freuen uns auf jedes Wiedersehen
Bei dem wir uns in die Arme nehmen

Immer müde...

Einschlafen dürfen,
wenn man müde ist
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man lange getragen hat,
ist eine wunderbare Sache.

von H.Hesse


Wo bin ich nur geblieben?
Was ist mit meinen Träumen, Plänen und Zielen?
Warum musste ich sie hinter mir lassen?
Oder haben sie mich sogar verlassen?
Du kamst in mein Leben
nahmst dieses in deine Hand
ich konnte nur noch geben
sah dafür aber wieder Land
Am Anfang war ich wirklich froh
du sagtest immer:
Tue dies und jenes, so!
Doch irgendwann meldete sich meine innere Stimme:
Das ist nicht in deinem Sinne!
Ich bin ich
Ich bin ein Mensch, auch mit Gefühlen
Ich kann reden und Dinge tun,
die mich mit Freude berühren
Doch das gefiel dir nicht an unserem Leben
Du fingst an, gegen alles anzugehen
Du hast mit Worten mich getroffen
wo die Wunden noch heute sind offen
Du hast mir viele Jahre sehr weh getan
aber du nimmst dir davon nichts mehr an.
Du liebst und vergötterst mich
Doch nun Frage ich mich und auch dich?
Wie sieht für dich die Liebe aus?
Für mich war es oft ein Graus

Zitat

Sag nicht immer was du denkst, aber wisse immer was du sagst....

Das erste Bild!

Web-005

Zur Namesgebung

Die Namensgebung dieses Kindes war für mich ein Grund, einfach mal wieder ein Gedicht zu schreiben.

Dieser Walnußbaum noch klein,
wird mit dir wachsen und gedeihn.
Pflanze ihn ein und bringe ihm Gaben,
dann wird er jedes Jahr Nüsse für Dich haben.
Er ist Dein Beschützer dieser Baum,
ich sah es schon oft in einem Traum.
Er wird dich begleiten,
wohin du auch gehst,
seine Kräfte erreichen große Weiten,
egal wo Du gerade stehst.
Hab ihn immer in Deinem Herzen,
so wird er Dich unterstützen, auch in Zeiten von Schmerzen.
Auch wird er Dein Lehrer sein.
höre ihm zu und sein Wissen sei Dein!

Oktober 2006

Der schwarze Wolf

Du bist der schwarze Wolf,
im Gegensatz zum weißen Wolf,
denn du trägst das schwarze Kleid der Kontemplation.
Wärest du der weiße Wolf,
dann wärst du mehr nach außen gerichtet, extrovertierter.
Du spürst durch die Wälder nach dem, was du suchst,
dann kehrst du zum Rudel zurück
und streckst dich in die Sonne
und sinnst darüber nach.
Du bist ein einsamer Wolf,
der Angst davor hat, einsam zu sein!

Aus dem Buch "Der Geist des Schamanismus"

17 Sekunden

ScannenIch hatte mir mal ein Buch angefordert. Es war ein gebrauchtes Buch mit einem Foto als Lesezeichen auf dem folgendes steht:

17 Sekunden Kontemplation
17 Sekunden Frieden
17 Sekunden Angst
17 Sekunden Mut
17 Sekunden Vertrauen (in Dich)
17 Sekunden Dank
17 Sekunden Vergessen
alle Schläge, allen Schmerz
17 Sekunden Gedankenlosigkeit
17 Sekunden Erinnerung: Alles ist gut
17 Sekunden ... Liebe ist die Energie, die alles erschafft
17 Sekunden ... NICHTS ...
ist alles, was du wirklich brauchst...

Suche

Die Sehnsucht nach einer geheimen, unsichtbaren Wirklichkeit hinter der sichtbaren Welt,
das Verlangen nach verborgener Weisheit jenseits des Wissens,
nach der Macht des Übersinnlichen ist so alt,
wie die Menschheit selbst.

Leider weiß ich nicht mehr, wo ich diesen Text her habe. Aber er gefällt mir.

Ein Satz der mich immer beschäfitgt:
Wer bewußt plant, weniger zu sein, als er sein kann, den warne ich: Er wird sein ganzes Leben tiefunglücklich sein... Maslow

Viel Zeit ist vergangen

Über 10 Jahre habe ich weder gemalt noch geschrieben.
Ob es mir gefehlt hat? Ich weiß nicht!
Vielleicht war es einfach eine Auszeit, allerdings keine Kreative Pause. Das wäre der absolut falsche Ausdruck. Es ist viel geschehen in dieser Zeit. Mein Leben hat sich von Grund auf verändert. In jederlei Hinsicht...

Jetzt habe ich wieder angefangen damit, zumindest mit dem Schreiben!
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Zuletzt aktualisiert: 20. Mai, 10:27

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